Zitate:W/Werner Mitsch/
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Werner Mitsch - deutscher Aphoristiker (geb. 1936)
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Morgen ist auch ein Tag, sagt der Optimist.
[#3030]
Herrenmenschen sind in der Regel weder Herren noch Menschen.
[#3031]
Universitäten sind Bildungsstätten, die aus Neunmalklugen Siebengescheite machen.
[#3032]
Früher hielten sich manche Könige einen Narren. Heute halten sich manche Demokratien einen König.
[#3033]
Eine Gesellschaft, die sich mehr leistet, als sie sich leisten kann, nennt man Leistungsgesellschaft.
[#3034]
Dumme Pferde sind beschlagen. Dumme Reiter nicht.
[#3035]
Lebenskünstler sind Menschen, die sich auf das Überflüssige beschränken.
[#3036]
Nicht jeder Unternehmer, der stiften geht, ist ein Mäzen.
[#3037]
Wo Kompromisse fehlen, dominieren die Faustregeln.
[#3038]
Eine schöne Frau wäre dumm, wenn sie auch noch klug wäre.
[#3039]
Dummheit ist keine Schande. Hauptsache, man hält den Mund dabei.
[#3040]
Es kommt nicht drauf an, wie alt man wird, sondern wie man alt wird.
[#3041]
Die Diktatur duldet Reden. Aber keine Widerreden.
[#3042]
Mode ist die Uniform der Zivilisten.
[#3043]
Man bezeichnet oft eine schlimme Tat als eine Untat - geradeso, als ob überhaupt nichts geschehen wäre.
[#3044]
Wer heute auf die Demokratie schimpft, dem wird morgen der Marsch geblasen.
[#3045]
In schlimmen Zeiten sind Denkende Andersdenkende.
[#3046]
Der Mensch hat die Atombombe erfunden. Keine Maus der Welt käme auf die Idee, eine Mausefalle zu konstruieren.
[#3047]
Menschen, die von einer neuen Erfindung nur die guten Seiten sehen, nennt man Techniker.
[#3048]
Leute, die mit ihrer Unzufriedenheit zufrieden sind, nennt man Nörgler.
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