Zitate:T/Thornton Wilder/
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Thornton Wilder - amerikanischer Schriftsteller (1897 - 1975)
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Viel Schlechtes entsteht, indem man Gutes übertreibt.
[#1851]
Unseren Feinden haben wir viel zu verdanken. Sie verhindern, daß wir uns auf die faule Haut legen.
[#1852]
Das Leben hat keinen Sinn, außer dem, den wir ihm geben. Es ermutigt den Menschen nicht, noch demütigt es ihn.
[#1853]
Schlagwörter sind keine Argumente, sondern nur zur Faust geballte Gedanken.
[#1854]
Es gibt nur ein Elend, und das ist Unwissenheit.
[#1855]
Wenn wir sicher zu Hause sitzen, wünschen wir uns, wir hätten ein Abenteuer zu bestehen.
[#1856]
Geschichtsschreibung ist Planung für die Vergangenheit.
[#1857]
Leute, die selber Zwiebeln essen, können nicht gut beurteilen, ob andere Zwiebeln gegessen haben oder nicht.
[#1858]
Wenn ein Mann keine Laster hat, besteht die Gefahr, daß er seine Tugenden in Laster verwandelt.
[#1859]
Viele, die ihr ganzes Leben auf die Liebe verwendeten, können uns weniger über sie sagen, als ein Kind, das gestern seinen Hund verloren hat.
[#1860]
Snobismus ist das Selbstbewußtsein derjenigen, die ihrer selbst nicht sicher sind.
[#1861]
Jeder will Ordnung und Glück, trotzdem liegen sich alle in den Haaren.
[#1862]
Auch die beunruhigendste Gegenwart wird bald Vergangenheit sein. Das ist immerhin tröstlich.
[#1863]
Das Gedächtnis ist der Diener unserer Interessen.
[#1864]
Der Jammer mit den Weltverbesserern ist, daß sie nie bei sich selbst anfangen.
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