Zitate:B/Bertold Brecht/

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Bertold Brecht - deutscher Schriftsteller und Regisseur (1898 - 1956)

Zitate

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[#1979]

Erst kommt das Fressen, dann die Moral.
[#1980]

Der große Sport fängt da an, wo er längst aufgehört hat, gesund zu sein.
[#1981]

Kein Vormarsch ist so schwer wie der zurück zur Vernunft.
[#1982]

Die Schwärmerei für die Natur kommt von der Unbewohnbarkeit der Städte.
[#1983]

Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.
[#1984]

Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt.
[#1985]

Die Erfindungen für Menschen werden unterdrückt, die Erfindungen gegen sie gefördert.
[#1986]

Die Schriftsteller können nicht so schnell schreiben, wie die Regierungen Kriege machen; denn das Schreiben verlangt Denkarbeit.
[#1987]

Das große Karthago führte drei Kriege. Nach dem ersten war es noch mächtig. Nach dem zweiten war es noch bewohnbar. Nach dem dritten war es nicht mehr zu finden.
[#1988]

Wer A sagt, der muß nicht B sagen. Er kann auch erkennen, daß A falsch war.
[#1989]

Es gibt kein Geschäft, das so gemein wäre, daß nicht sofort ein anderer es macht, wenn man darauf verzichtet.
[#1990]

Liebe ist der Wunsch, etwas zu geben, nicht zu erhalten.
[#1991]

Der größte Teil der kulturellen Produktion der letzten Jahrzehnte wäre durch einfaches Turnen und zweckmäßige Bewegung im Freien mit großer Leichtigkeit zu verhindern gewesen.
[#3750]

Bankraub: eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.
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